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Fermentierter Rotkohl mit Möhren

Der vegane und ballaststoffreiche fermentierte Rotkohl mit Möhren ist perfekt für ein Office-Lunchtime und ideal als Meal prep oder als Mitbringset.

Für ca. 800g

35 min (+ Fermentationszeit: 3-5 Tage)

Ingredients:

  • 1 kleiner Rotkohl (ca. 700 g)
  • 15 g Salz
  • 2 Möhren
  • 10 Wacholderbeeren
  • Außerdem:
  • 3 ausgekochte (sterile)
  • Einmachgläser à 500 ml

Method:

  1. Vom Rotkohl die äußeren Blätter entfernen, ein großes Blatt waschen und zur Seite legen. Den Kohl vierteln und den Strunk entfernen. Mit einem Hobel oder Messer die Viertel in feine Streifen hobeln oder schneiden. Die Möhren schälen und fein raspeln.
  2. Das Gemüse mischen und mit dem Salz vermengen, 10 Minuten ziehen lassen. Mit der Hand oder einem Stampfer kräftig kneten, bis Saft aus dem Gemüse austritt. Den Saft abgießen und in einem Gefäß auffangen.
  3. Die Wacholderbeeren zur Rotkohl-Möhren-Mischung geben und in ein sauberes Glas mit Deckel (am besten mit Bügelverschluss oder ein Gärgefäß) füllen. Die Mischung fest nach unten drücken, damit sich keine Luftblasen bilden. Mit dem aufgefangenen Salzwasser bis 4 cm unter den Rand des Glases aufgießen.
  4. Das Gemüse muss vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Falls notwendig, 2 g Salz mit 100 ml Wasser verrühren und auffüllen. Das äußere Kohlblatt als Abschluss benutzen und andrücken. Mit einem Gewicht (ein kleines Gefäß mit Wasser gefüllt) beschweren, damit das Gemüse immer mit Flüssigkeit bedeckt ist.
  5. Den Deckel so locker auf die Öffnung legen, dass die Gärgase entweichen können. Täglich kontrollieren, ob das Gemüse noch mit Flüssigkeit bedeckt ist.
  6. Den Rotkohl bei Zimmertemperatur mindestens drei Tage fermentieren lassen. Die Gärung beginnt, wenn erste kleine Luftblasen sichtbar sind. Sie ist abgeschlossen, wenn sich keine Bläschen mehr bilden.
  7. Wenn der gewünschte Geschmack erreicht ist, servieren oder fest verschlossen kühl und dunkel lagern – die Fermentation stoppt.

Tip!

Fermentiertes Gemüse ist für die Verdauung besonders wertvoll. Zum einen werden beim Gären Zucker und Stärke von Milchsäurebakterien in Milchsäure umgewandelt. Zum anderen enthält fermentiertes Gemüse viele unverdauliche Pflanzenbestandteile (Ballaststoffe).

Fermentieren, Einlegen & Einkochen